DEUTSCH

Eichsfelder Staudenhof
Hauptstraße 52
37327 Leinefelde / OT Breitenholz
Thüringen

+49 (0) 3605-510003

info@eichsfelder-staudenhof.de

Wir stellen uns vor

Die ehemalige Gemeindeschänke, ein Eichsfelder 4-Seiten-Hof, bildete den Grundstock. 

Die Firma

Der Eichsfelder Staudenhof wurde 1994 vom Gärtnermeister Sebastian Albrecht und Ehefrau Susanne Albrecht gegründet.
Die ehemalige Gemeindeschänke, ein Eichsfelder 4-Seiten-Hof, bildete den Grundstock. Getreu dem Leitspruch des bekannten Potsdamer Staudengärtners Karl Förster „Wer Großes erreichen will, muss tiefer träumen und wacher sein als andere“, begaben sie sich in das Abenteuer der Selbständigkeit.

Der Name Eichsfelder Staudenhof steht für

Eichsfelder  -  für Tradition, Erdverbundenheit, Kulturlandschaften
Stauden  -  für Staudenanzucht an sich, aber auch für alle anderen Pflanzen
Hof  -  für das soziale Miteinander.

1994 wurden die ersten 20.000 Stauden getopft, der erste kleine Verkaufsgarten eröffnet und die ersten Außenanlagen gebaut. Von 1994 bis 1995 wurde dann Hof und Garten um- und ausgebaut zum Erlebnisgarten. Dabei wurde der Hof in seiner urtypischen Fachwerkweise erhalten. Der Tanzsaal wurde zum Verkaufsraum und der Garten zum Erlebniseinkauf. Seit 1995 trat dann der Eichsfelder Staudenhof ein ins Leben der Eichsfelder Gartenfreunde und darüber hinaus.

1998 wurde das Staudenhof-Café eröffnet.

Jedes Jahr veränderte sich der Staudenhof etwas und zählt längst zu einer festen Gartengröße. Die Produktlinie umfasst mittlerweile über 900 Arten und Sorten von Stauden, über 100 verschiedene Gehölze, Bodendecker, Solitärgehölze, Buchsbaumformen etc. Der Verkaufsgarten ist auf ca. 6000 m² Fläche gewachsen und die Gartengestaltung hat so manche Träume in und um das Eichsfeld erfüllt.

Im Eichsfelder Staudenhof sind bis zu 15 Mitarbeiter beschäftigt. Die Ausbildung von jungen Gärtnern ist ein wichtiges Anliegen.

Staudenhof

Die Geschichte

Kinder auf dem Staudenhof

„Breitenholz ist so stolz, hat kein Wasser und kein Holz!“- so ein alter Vers über Breitenholz.

Ob dieser Spruch über Breitenholz, ein kleines schönes Eichsfelddorf, welches zu Leinefelde gehört, schon immer gestimmt hat, mag fraglich sein - zumindest was das Holz anbelangt. Wasser aber war hier schon immer schwer zu haben. Davon zeugt ein 25 m tiefer Brunnen aus dem 16 Jahrhundert, aus Naturstein gemauert, der im Zuge der Renovierungsarbeiten wiederentdeckt wurde. Dieser Brunnen wird umschlossen von einem reizvollen 4-Seiten-Fachwerkhof.

Fast gegenüber auf dem Dorfanger steht eine alte Denkmalgeschütze Linde - ein beeindruckendes Naturdenkmal. Daneben steht die kleine Wallfahrtskirche, um die sich so manche Sage rankt. Einmal im Jahr, Anfang Juli, findet hier eine Marienwallfahrt statt.
Das Hauptgebäude vom Eichsfelder Staudenhof entlang der Straße ist 1813 erbaut. Es ist ein großes Fachwerkhaus, welches heute Wohnhaus, Cafe und Bürogebäude beherbergt. Viel hat dieses Haus erlebt. Ein Handelsmann nahm es in Besitz, es war Schulzenhaus (Bürgermeister), kurze Zeit Schule, bis es dann 1906 zum Gemeindegasthof wurde. Gasthof blieb es bis 1993, dann kam seine letzte Wandlung zum Eichsfelder Staudenhof. Bislang wohl die blütenreichste Zeit dieses Gehöfts.

Gegenüber dem Wohnhaus befindet sich ein weiteres Gebäude, erbaut ein Jahr später, also 1814. Wahrscheinlich war es eine große Scheune. Doch im Rahmen der Umgestaltung zum Gemeindegasthof wurde dort der Saal errichtet. Dazu wurde die Decke auf über 200 qm abgehängt und ein großer freitragender Raum entstand. Dies ist heute der Verkaufsraum im Staudenhof. Die Bühne wurde zur Blumenstube, in der Zimmerpflanzen angeboten werden. Die links und rechts angrenzenden Gebäude sind vielleicht älter, früher Stallung, heute Lagerfläche, Toiletten usw. Dem Verkaufsgarten, früher Nutzgarten und Hühnerhof, gibt der alte Baumbestand einen parkähnlichen Charakter.

Es ist wohl eine seltsame Geschichte, die dieser Hof durchlaufen hat. Und ich denke, der Erbauer hätte sich leicht an die Stirn getippt, wenn man ihm gesagt hätte, dass knapp 200 Jahre später hier Stauden und Gehölze das Gärtnerherz höher schlagen lassen.
Als ich diesen Hof das erste Mal gesehen habe, spürte ich, dass dies die Erfüllung meiner Träume sein konnte. Ein Traum, der zum Inhalt hat, viele Menschen in die wunderbare Welt des Gartens zu führen.
Seit 1993 arbeiten meine Frau und ich an diesem Traum und so Gott will, wird dies ein Leben lang sein und vielleicht auch in nachfolgender Generation.

Staudenhof Café

Unser Staudenhof-Café hat von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr geöffnet, samstags von 8 bis 16 Uhr. 

Bis zu 50 Personen finden hier Platz und können sich bei Kaffee und Kuchen, Eis oder einem kleinen warmen Imbiss für den Rundgang auf dem Eichsfelder Staudenhof stärken.

In den Räumlichkeiten des Cafés besteht die Möglichkeit, sich Diavorträge zu ausgewählten Themen anzuschauen, z. B. über Obstbaumschnitt, Teichgestaltung, Planung und Anlage von Gärten u.v.m.
 
Damit bietet sich der Eichsfelder Staudenhof hervorragend als Ausflugsziel für Vereine an. Man kann einen speziellen Vortrag, auf die Interessen der Gruppe zugeschnitten, buchen und mit einem Einkaufsbummel im Verkaufsgarten verbinden.

Staudenhof Cafe

Gärtnermeister und Inhaber
Sebastian Albrecht
Verkaufsleiterin und Inhaberin
Susanne Albrecht
Franz, Leon, Ida und Hannes Albrecht
Kundencenter
Frank Pribbenow
Verkauf
Brigitte Rogge
Verkauf und Floristik
Andrea Krah
Haustechnik
Daniel Schlosser

Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.

- Johann Wolfgang von Goethe